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Gesucht: Bahner die Kollegen mit Fluchthintergrund im Alltag unterstützen

„Solidarität und Gemeinschaft innerhalb der Bahn“
Die Soziallotsen haben die Aufgabe, die Integration geflüchteter Menschen in die Bahnbranche zu unterstützen. Die ehrenamtlichen Lotsen sind in regionalen Netzwerken zusammengeschlossen und werden durch die Leistungen der Stiftungsfamilie BSW & EWH der EVG und der anderen Partner unterstützt.
Die fachliche Betreuung und das Coaching übernimmt das Team von Integration Schiene. Art und Umfang der Aufgaben sind variabel und orientieren sich am Bedarf. Von einer intensiven Einzelbetreuung bis zu offenen Angeboten für Gruppen ist alles denkbar.


Warum Lotsen?

„Ob in der Gemeinschaft, oder ganz persönlich: Wichtig ist, dass Geflüchtete jemanden haben, der ihnen zur Seite steht!“
Viele Geflüchtete sind mit dem Leben in Deutschland überfordert und benötigen Unterstützung beim Ankommen im (Arbeits-)alltag. In Begleitung fällt es leichter Fuß zu fassen. Soziallotsen helfen bei der Orientierung in der Gesellschaft, dem Arbeitsumfeld und der neuen Kultur.


Wer braucht unsere Hilfe?

“Neue Kollegen auf dem Weg in eine selbstbestimmt Zukunft“
Im Einzelnen handelt es sich um Geflüchtete, die von unseren Partnern beschäftigt, ausgebildet oder qualifiziert werden. Wir helfen den neuen Kollegen nach Krieg, Flucht und dem Verlust der vertrauten Umgebung, den sozialen Bindungen und oft auch der Familie innerhalb unserer Gemeinschaft Fuß zu fassen.


Was sind die Aufgaben der Lotsen?

„Als Soziallotse bin ich da, wenn ich gebraucht werde“
Mut machen und motivieren – einfach „da“ sein und ein offenes Ohr haben. Orientierung im Alltag geben oder gemeinsame Aktivitäten planen. Darüber hinaus vermitteln Sie konkrete Sport-und Freizeitangebote (z.B. Stiftungsfamilie BSW & EWH, VDES) und Unterstützungsleistungen (z.B. Stiftungsfamilie BSW & EWH, BAHN-BKK). Sie schaffen Perspektiven – und erweitern dabei Ihren eigenen Horizont.
Die Möglichkeiten und Aufgaben sind vielfältig, wie z.B.:

  • Bei den Hausaufgaben helfen
  • Arzttermine vereinbaren
  • Gemeinsam Deutsch lernen
  • Gemeinsam zum Fussball gehen
  • Fachbegriffe der Bahn erklären
  • Zusammen kochen
  • Bei der Wohnungssuche helfen

Wie funktioniert’s und was muss ich mitbringen?

„Lotse sein ist kein Hexenwerk“
Man muss kein Experte sein, um anderen als Soziallotse zur Seite zu stehen. Auch zeitlich können Sie Ihr Engagement frei einteilen. Aktionen mit Geflüchteten organisieren, ein Netzwerk aufbauen, sich mit Ausbildern austauschen oder Geflüchtete persönlich begleiten – ob viel Zeit oder wenig – jeder Lotse bestimmt individuell wieviel er einbringt. Im Vordergrund stehen das Interesse an anderen Kulturen und an einem offenen und ehrlichen Austausch. Kommunikation auf Augenhöhe und die Bereitschaft voneinander zu lernen.


Ehrenamt wird kräftig unterstützt

„Füreinander in einer starken Gemeinschaft“
Jeder Soziallotse geht gut vorbereitet an den Start. Dafür bieten wir spezielle Workshops und ein kontinuierliches Coaching durch das Team von Integration Schiene. Regelmäßige Treffen und Kommunikationsplattformen geben den Soziallotsen die Möglichkeit zum Austausch untereinander. Die BAHN-BKK ist Ansprechpartner in gesundheitlichen Belangen.


Wenn Sie Interesse am Kontakt zu Menschen aus anderen Kulturen und an Aktivitäten in der Gruppe haben freuen wir uns auf Sie als Soziallotse.
Wenden Sie sich direkt an uns per E-Mail unter integration.schiene@stiftungsfamilie.de oder per Telefon unter der 069 809076-288 oder besuchen Sie uns auf Facebook.

Transdev GmbH

„Die Unterstützung der Initiative liegt uns sehr am Herzen. Wir wollen geflüchtete Menschen langfristig bei der beruflichen Integration unterstützen, und diesen gerade im Bereich des öffentlichen Verkehrs Zukunftschancen eröffnen. Als international agierende Unternehmensgruppe haben wir bereits einige Praktikanten in unseren Betrieben eingestellt. Bei der Bayerischen Regiobahn GmbH läuft derzeit erfolgreich eine erste Ausbildung zum Kundenbetreuer. Wir sind gespannt auf die Herausforderungen und das gegenseitige ‚Voneinander lernen‘ und sind sehr zuversichtlich, dass mit zunehmender Überwindung der Sprachbarrieren der Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten in unserer Branche immer einfacher werden wird. Wir freuen uns schon heute auf die neuen Kolleginnen und Kollegen.“

Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung